Wie alles begann .....

Ich heiße Sabine und das Rote Holzhaus ist das Zuhause von mir und meinem Sohn Nils !

Es steht in einem sehr kleinen Ort mitten im wunderschönen Naturpark Vogelsberg, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen.

Schon immer gab es dort auch vierbeinige Bewohner - Pferde, Schafe, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster, Gänse und sogar Waschbären, und selbstverständlich Hunde ....

 

Eigentlich haben im Roten Holzhaus immer nur entweder Jagdhunde oder Mischlinge aus dem Tierheim gewohnt. Irgendwann stand das rote Holzhaus dann zur Vermietung, weil die Liebe mich woanders hin verschlagen hatte, und ein nettes Paar mit einem riesigen Hund wollte es mieten - der Hund war ein kastrierter Leonbergerrüde und hieß Odin. Nach einiger Zeit wunderte ich mich, dass das nette Paar gar nicht zur Unterzeichnung des Mietvertrages erscheinen wollte, und dann wurde mir mitgeteilt, die beiden hätten sich leider getrennt und der Odin müsse jetzt ins Tierheim ..... Das ging gar nicht !!!!
Damals lebten bei mir schon Emma, Flori und Emmas Sohn Martin, alles Bordercolliemixe. Doch ich nahm Odin auf, eigentlich sollte es nur vorrübergehend sein, um ihm in Ruhe ein neues Zuhause zu suchen. Aber was soll ich sagen - Odin blieb und entfachte meine Liebe zur Leonberger Rasse. Schnell war klar, ich möchte eines Tages Leonberger Welpen haben, eine Hündin muss her.
Also fuhr ich zu Besuch zu den Leonbergern von der Quellenstadt, wo es gerade den B-Wurf gab, allerdings rein informativ und ohne jegliche Kaufabsichten. Ich verabschiedete mich mit der Verabredung, dass ich mir gern einen Welpen aus dem C-Wurf reservieren möchte, schließlich hatte ich zum damaligen Zeitpunkt vier Hunde.
Doch schon wieder nahm das Schicksal seinen Lauf, und wieder einmal verhalf mir eine zerbrochene Liebe zu meinem zweiten Leonberger - Bille von der Quellenstadt war wegen Scheidung an die Züchter zurück gegeben worden. Sie war fünf Monate alt und ihre Züchter fragten mich, ob ich sie mir nicht ansehen möchte. Natürlich habe ich sie gleich mitgenommen, auf der Rückbank meines kleinen Fiat Panda fuhr sie in unser damaliges Zuhause. Danke an ihre Züchter, die mir das Vertrauen schenkten und mir Bille mitgaben, obwohl ich an diesem Abend nur ein kleine Anzahlung leisten konnte
Es war wie ein Traum, nun zwei Leonberger zu haben zu meinen anderen Hunden. Leider hielt das Glück nicht lange an,  Flori war schon im April 2012 siebzehnjährig gestorben und Odin fing im Mai 2013 an zu humpeln, die Röntgenaufnahmen gaben wenig Grund zur Hoffnung - Knochenkrebs !!!
Innerhalb von vier Wochen verschlimmerte sich die Situation so dramatisch, dass ich Odin habe gehen lassen, er wurde nur sechs Jahre alt. Nur sechs Wochen später musste ich für Emma die gleiche Entscheidung treffen, doch sie war mindestens 16 Jahre alt gewesen - geschmerzt hat es dennoch!
Odins früher Tod hat mich sehr nachdenklich gemacht, und als er in meinem Schoß für immer eingeschlafen ist, habe ich ihm versprochen, das wichtigste Zuchtziel in meiner Leonbergerzucht werden möglichst gesunde Hunde und Anpaarungen mit einem niedrigen Inzuchtkoeffizient sein.
So hatte ich also plötzlich nur noch Bille, doch wie kam es jetzt zur Leonbergerzucht vom Roten Holzhaus?
Wie wir ja oben schon öfter gehört haben: Liebe vergeht - aber Hektar besteht!!!!
So kam es, dass Bille und ich irgendwann wieder selbst in unser Rotes Holzhaus eingezogen sind, und damit sie sich nicht langweilt, wenn Frauchen auf der Arbeit ist, haben wir noch einen Freund für sie gefunden. Bobby, ein Leomix wohnt jetzt auch im Roten Holzhaus, begleitet uns zu Ausstellungen, hilft Bille beim Mäuse jagen und weist sie ab und zu mal zurecht.
Nachdem endlich alle Vorraussetzungen erfüllt waren und Bille nun offiziell als zuchttauglich erklärt wurde, konnte es losgehen mit den Leonbergern vom Roten Holzhaus!